6 wichtige Voraussetzungen für das Aufnehmen eines Smartphone Videos

Videos mit dem Smartphones zu drehen, ist doch eigentlich ganz einfach: Videomodus an, Aufnahmeknopf gedrückt, fertig. Nicht ganz: Wenn du nicht nur verwackelte, schlecht belichtete Hobbyfilmchen drehen willst, solltest du ein paar Dinge beachten, bevor du mit deinem Handy Videos erstellst.


Ist der Akku aufgeladen?

Stolperfalle Nummer eins: Der Akku. Der Videomodus deines Handys lässt den Prozessor zu Hochtouren auflaufen – die Folge ist ein hoher Energieverbrauch. Daher solltest du immer darauf achten, dass die Batterie des Smartphones ordentlich aufgeladen ist, bevor du loslegst.

Stolperfalle Nummer zwei: Gleiches gilt für den Speicherplatz. Dein Videodreh findet nämlich ein abruptes Ende, wenn die Speicherkarte vollgelaufen ist. Überprüfe auf jeden Fall, ob dein Handy genug freien Speicher hat, um Probleme später zu vermeiden.

Richtige App nutzen

Du kannst für deine Videos natürlich immer die Kamera-App deines Handys verwenden. Allerdings ist diese voreingestellte Lösung nicht immer die Beste. Wir haben hier ein paar Softwarealternativen aufgeführt, die du für deinen Dreh nutzen kannst.

Smartphone korrekt halten

Obwohl es banal klingt: Halte dein Smartphone immer im Querformat, bevor du den Aufnahmeknopf drückst. Videos im Hochformat kommen auf einem Bildschirm – sei es Tablet oder Rechner – immer schlechter rüber.

Natürlich kannst du Videos, die du im Hochformat gedreht hast, nachträglich mit Hilfe von Software ins Querformat bringen. Allerdings bedeutet das zusätzliche Arbeit und die Videoqualität leidet darunter.

Lieber draußen als drinnen

Wenn du die Wahl hast: Drehe dein Video nach Möglichkeit draußen und am Tag. Die natürlichen Lichtverhältnisse garantieren dir im Normalfall eine gute Ausleuchtung. Solltest du dein Video in den eigenen vier Wänden erstellen, achte darauf, dass genug Licht vorhanden ist. Vorsicht auch vor einfallendem Gegenlicht aus Fenstern oder Türen.

Achtung, Störgeräusche

Halte dein Handy möglichst ruhig, um keine von dir verursachten Störgeräusche aufzunehmen. Bei starkem Wind kannst du auch einfach einen Finger auf das Mikro legen, um ein Hintergrundrauschen zu vermeiden. Natürlich sind auch Anrufe oder Push-Nachrichten während dem filmen ungewollt. Hier gibt es nur eines – Flugmodus rein und erst dann filmen.

Zoom ist verboten

Künstlerische Zoom-Einlagen kannst du dir mit dem Smartphone schenken. Da Handys keinen optischen, sondern digitalen Zoom nutzen, geht das auf Kosten der Videoqualität. Wenn du also körnige Aufnahmen vermeiden willst, Finger weg vom Zoom.

Schnelle Schwenks bringen vielleicht Dynamik in deine Videos, sorgen aber für verwischte Bilder und Pixelaufnahmen. Solltest du also nicht gerade einen Arthouse-Film drehen, vermeide zu hektische Bewegungen während der Aufnahme.

Achtest du vor und während deines Videodrehs auf diese einfachen und doch essentiellen Tipps, steht deinem Video-Meisterwerk nicht mehr viel im Weg.

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