Smartphone Video Stories auf Facebook erzählen

Bunte Blumen im Haar, süße Katzenaugen oder eine coole Sonnenbrille – die Effekte in den Instagram Stories machen deine Bilder und Videos witzig und bunt. Seit Anfang des Jahres bietet nun auch Facebook Stories an. Viele kennen das Feature bereits von Snapchat und Instagram, wo es extrem erfolgreich ist. Auf Facebook reagierten die Nutzer bisher eher verhalten auf die neue Funktion. Aber das könnte sich bald ändern, denn derzeit werden die Stories auch für Facebook-Seiten eingeführt. Wir erklären dir hier, wie du die Facebook Stories sinnvoll einsetzen kannst.

Was sind Facebook Stories?

Wie bei den Instagram Stories können User nun auch auf Facebook Fotos und Videoschnipsel in den Stories für 24 Stunden online stellen. Über die Privatsphäre-Einstellungen entscheidest du, wer sie sehen kann. Nach diesen 24 Stunden verschwinden diese Inhalte automatisch und sind nicht mehr sichtbar.

So wie bei Snapchat und Instagram kannst du außerdem deine Videos und Bilder mit Effekten versehen. Auch Facebook arbeitet dafür mit einer Gesichtserkennung.

Vorerst gibt es diese Funktion nur über die mobile Facebook-App. Aber das sollte keine große Hürde darstellen, denn rund 80 Prozent der deutschen User und gut über die Hälfte aller User weltweit nutzen Facebook sowieso über mobile Endgeräte.

Facebook Stories professionell nutzen: Rahmen selber erstellen

Natürlich ist es witzig, wenn man ein Foto oder Video von sich mit Brille oder Bart verziert. Aber der Mehrwert solcher Aufnahmen für Unternehmen ist doch etwas begrenzt. Das heißt aber nicht, dass du die Facebook Stories nicht auch sinnvoll einsetzen kannst, um deine Dienstleistungen oder Produkte zu bewerben.

Hierfür eignen sich vor allem Texte und Rahmen. Damit kannst du deine Stories visuell attraktiver gestalten und mit dem Corporate Design deines Unternehmens versehen. Natürlich gibt es bereits zahlreiche Rahmen, aber wenn du wirklich aus der Masse herausstechen willst, solltest du eigene Frames erstellen.

Generell hast du hierfür zwei Möglichkeiten:

  • Komplexe Effekte und Optionen mit dem AR Studio
  • Einfache Rahmen mit dem Facebook Frame Studio

Das AR Studio verfügt über umfangreiche Funktionen wie z. B. Location Tracking, 3D Mapping, 3D Effekte u. v. m. Der große Vorteil ist, dass du die Effekte direkt integrieren kannst, ohne die Basics selbst entwickeln zu müssen. Wer sich ein bisschen auskennt, kann hiermit wirklich schicke eigene Effekte realisieren.

Aber für den Laien ist das doch eher aufwendig und kompliziert. Die einfachere Alternative ist das Frame Studio.

Du hast 2 Möglichkeiten, das Facebook Frame Studio aufzurufen:

Wichtig ist, dass du direkt auf der Startseite den richtigen Autor wählst und darauf achtest, dass du unter dem Namen deiner Seite arbeitest, denn diesen kannst du später nicht mehr ändern.

Gehe dann auf „Create a Frame“. Dort siehst du eine komplett leere Oberfläche. Hier wird dir auch der Prozess angezeigt: „Design“, „Details“ und „Review“.

Über „Upload Art“ kannst du dann deine eigenen Grafikelemente hochladen. Diese musst du dann auf die drei Formate, die Facebook verwendet anpassen, also quadratisch, Hoch- und Querformat. Alle drei Formate bedienen sich aus den gleichen Elementen, die du dann entsprechend anordnen kannst. Über die Untermenüs bei der Grafik kannst du die einzelnen Bestandteile anordnen und positionieren.

Passe das Design so an, dass es auf allen Formaten gut aussieht. Am besten schaust du auch schon mal, wie es auf dem Smartphone aussieht.

Dann musst du noch ein paar Details eingeben:

  • Den Namen des Rahmens
  • Den Besitzer des Rahmens
  • Wann der Rahmen sichtbar sein soll (z. B. nur während eines Events)
  • Keywords für die Suche

Außerdem kannst du über einen Filter festlegen, wo der Rahmen sichtbar sein soll. Die Sichtbarkeit kann so auf einen bestimmten Ort beschränkt werden.

Wenn du das alles erledigt hast, kannst du den Rahmen zur Freigabe bei Facebook einreichen. Das dauert dann maximal eine Woche (meist geht es schneller). Überprüfe deinen Rahmen noch einmal ganz genau, bevor du ihn abschickst, denn du kannst ihn anschließend nicht mehr bearbeiten.

Vorgaben von Facebook für Kamera Effekte

Facebook hat klare Vorschriften und Regeln bezüglich der Kamerafilter. Auch hier gelten die allgemeinen Facebook Regeln: Keine Waffen, Drogen, Nippel, Glücksspiel etc. Und selbstverständlich musst du die Rechte an dem Material haben, das du auf Facebook hochlädst.

Aber es gibt noch weitere Einschränkungen. Wenn du den Regeln der Camera Effects Plattform und den Camera Effects Platform Policies zustimmst, musst du einiges beachten:

  • Keine Funktionen nachahmen
  • Keine Links
  • Keine QR-Codes o. Ä.
  • Keine Logos
  • Keine Wasserzeichen
  • Keine Fotografien
  • Keine Gewinnspiele
  • Nichts Kommerzielles (also keine Produkte, Banner, etc.)

Vor allem das Verbot von Logos schränkt natürlich die Möglichkeiten für Unternehmen recht stark ein. Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob Facebook diese strikten Vorgaben lockern oder ob es sogar so eine Art „Promoted Filter“ geben wird.

Trotzdem können solche Filter auch jetzt schon deine Facebook Stories Videos ansprechender machen, zum Beispiel um eine Veranstaltung zu bewerben. Erstelle einen tollen Rahmen, schnapp dir dein Smartphone, wähle den Rahmen aus und nimm ein kurzes Video auf, in dem du deine Veranstaltung promotest. Kurze Videoinhalte erstellen war noch nie einfacher. Probier einfach aus, was bei deinen Facebook-Fans gut ankommt. Denn sicher ist: Videos werden immer wichtiger und die Facebook Stories können dir helfen, Fans zu binden und neue Abonnenten zu gewinnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.